Wie wäre es, wenn es eine Ökonomie gäbe, bei der Menschen die volle Kontrolle über Maschinen, Geräte und Zugänge haben und damit sogar monetäre Einkommensströme erzielen können, ohne dabei sensible Daten preiszugeben?
Wie wäre es, wenn dieses Netzwerk für jeden zugänglich, dezentral und nicht manipulierbar ist?

Willkommen bei peaq.io. Heute möchten wir euch dieses spannende Projekt vorstellen, wovon sicherlich die Wenigsten von euch schon einmal etwas davon gehört haben.
Das Ziel von peaq.io ist es, eine Web 3.0 basierte, dezentrale Maschinenökonomie zu erschaffen (Economy of Things) bei der Nutzer, Maschinen und Anbieter ein gemeinsames Ökosystem nutzen und dabei für Dienstleistungen bezahlen müssen oder dafür belohnt werden.

dezentrale Maschinenoekonomie

dezentrale Maschinenökonomie – Bildquelle: peaq.io

Das in Berlin gegründete Projekt wurde im Jahr 2017 von Till Wendler, Leonard Dorlöchter und Max Thake ins Leben gerufen und nimmt mittlerweile immer mehr an Fahrt auf. Den Mitgründer Till Wendler durften wir bereits kennenlernen und haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht, euch davon zu berichten.

Peaq.io wird auf dem Polkadot Framework „Substrate“ gebaut und hat bereits angekündigt, dass es sich für einen begehrten Platz als Parachain bewirbt.

Durch die Polkadot-Blockchainstruktur wird somit möglich sein, dass peaq.io skalierbar, sicher und sogar interoperabel agiert. Es könnte etwa mit anderen Polkadot Parachains kommunizieren und etwa Services sowie Leistungen anbieten und nutzen.
Mittlerweile gibt es verschiedene Applikationen, die entwickelt werden und ein erstes Testnet wurde bereits veröffentlicht.

Mit der dApp „Vehicle Charging“ können Nutzer eigene Ladeinfrastrukturen zur Verfügung stellen und es somit anderen Nutzern ermöglichen, diese zu nutzen und werden dabei letztlich sogar dafür belohnt – in Form von Token. Jeder in diesem Netzwerk könnte theoretisch diese Ladestruktur nutzen, ohne dabei sensible Daten preiszugeben. Ermöglicht wird dies durch das peaqID System bei dem Nutzer ihre Identität kryptografisch verschlüsselt auf der Blockchain abbilden. Die Ladestation sieht dann nur, ob die notwendigen Voraussetzungen erfüllt werden, ohne persönliche Daten einzusehen.

Ein Beispiel hierzu: Andreas fliegt in den Urlaub und kann trotzdem seine Ladesäule anderen zur Verfügung stellen, ohne dabei vor Ort zu sein. Er kann live beobachten, wann wie viele Menschen aufgeladen haben und wie viel Einkommen er dadurch generiert hat, ohne die jeweilige Person zu identifizieren. Andreas benötigt dafür keinen zentralen Anbieter, der für diesen Service Gebühren verlangt, sondern kann dies bequem und einfach per dApp gestalten.

Mit der Decentralized Parking App ist es Nutzern möglich, Parkplatzflächen zu vermieten und ebenfalls Einkommen zu generieren. Auch hierfür werden keine sensiblen Daten erhoben.

Datenschutzkonform geht es nur darum, welche ID von wann bis wann den Parkplatz wirklich genutzt hat. Dieser Parkvorgang wird dann automatisiert verrechnet und dem jeweiligen Wallet abgezogen.

Eine weitere Funktion ist die „Peaq Access Control“. Hierbei können Zugänge und Zugangsvoraussetzungen sicher und nicht-manipulierbar auf der Blockchain abgebildet werden.

Die Firma NTT Global Data Centers nutzt diesen Service bereits, um ihre Server-Datenzentren abzusichern.

Vor allem Cyberangriffe sind eine stetige Gefahr für solche Anlagen und durch Peaq.io könnte eine Infrastruktur geschaffen werden, bei der solche Angriffe verhindert werden.

Peaq - Access Management

Peaq – Access Management – Bildquelle: peaq.io

Besonders interessant: die Lösung konnte gemeinsam von NTT und Peaq.io in unter drei Stunden integriert werden.

Weitere spannende Anwendungen sind das Vehicle Sharing und Zoning, was es u. a. ermöglicht, Carsharing ohne zentrale Anbieter abzuwickeln oder auch eigene Verkehrszonen, die sonst nicht zugänglich für andere sind, zu monetarisieren und dezentral zu vermieten.

Peaq.io möchte diese Economy of Things durch die NFT-Technologie ermöglichen.
Wer nicht weiß, was NFT´s sind, kann sich unseren Artikel über NFT`s gerne noch einmal durchlesen.

Das „Recht“ genauer gesagt der „Besitz“ über Maschinen, Zugänge und Co. wird dabei in Form von Token abgebildet und ist klar zuzuordnen. Jeder NFT-Token ist hierbei einmalig und kann mithilfe der Blockchain-Technologie als Wert dargestellt werden und sogar gehandelt werden.

Hier das gesamte Tech Stack:

Peaq - Tech Stack

Peaq – Tech Stack – Bildquelle: peaq.io

Im Jahr 2021 hat Peaq.io mit ihrem dezentralen Ansatz im Bereich e-Mobility den ersten Platz beim „2021 Breakthrough Award“ gewonnen.

Peaq Technology GmbH - Breakthrough Award 2021

Peaq Technology GmbH – Breakthrough Award 2021 – Bildquelle: peaq.io

Zusätzlich kann Peaq.io ein starkes Portfolio an Partnern und Konsortien aufweisen mit denen es zusammenarbeitet.

Besonders erwähnenswert hierbei sind Audi, das MOBI – Mobilitätskonsortium, Gaja-X und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Auch mit anderen Blockchain-Projekten ist Peaq.io eng im Austausch. Vor allem Energy Web, was wir euch bereits vorgestellt haben, wird hierbei eine wichtige Schlüsselrolle einnehmen.

Besonders spannend wird die Polkadot Parachain Auction, bei der Peaq.io sich einen Platz im Polkadot-Ökosystem sichern möchte. Hierbei wird es von elementarer Bedeutung sein, wie stark der Support seitens der Community und Investoren sein wird, denn die Parachain-Plätze sind heiß begehrt und erfordern eine große Menge an hinterlegten DOT Tokens.

Als Gegenleistung, für die Hinterlegung von DOT Token  bekommen die jeweiligen Teilnehmer dann PEAQ Token ausgeschüttet und ihre eigenen DOT Token nach einer Ablauffrist von zwei Jahren zurück. Über den genauen Vorgang bei dieser Auktion werden wir euch dann natürlich berichten. Der eigene PEAQ Token ist dabei das Herzstück dieser Maschinenökonomie und ermöglicht unter anderem NFT’s, Transaktionen und dient als Liquiditätsmedium.

Insgesamt gesehen ist Peaq.io eines der innovativsten Web 3.0 Projekte aus dem deutschsprachigen Raum. Natürlich bedeutet dies auch eine Menge Hürden, primär in den Bereichen Regulatorik, Adaption der breiten Masse und die klare Positionierung von Unternehmen. Aber vor allem in diesen Punkten ist die Integration in europäische Konsortien wie Gaja-X und Mobi sehr von Vorteil.

Wir verfolgen dieses Projekt weiterhin aktiv und halten euch natürlich auf dem Laufenden.

Viele Grüße
Benny & Frank

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